Insekten           

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Insekten faszinieren! Lassen Sie sich von mir für die wunderbare, arten- und "erfolgreichste" Tiergruppe des Globus begeistern!

Im Anschluss finden Sie Beschreibungen zu Veranstaltungen rund ums Thema Insekten:

- Lichterzauber der Natur: Glühwürmchen - Nachtspaziergang (ca. 2,5 km)

- Fliegendes Juwel - Blauflügelige Ödlandschrecke und floristische Schätze (ca. 5 km)

- Zu Besuch bei der Gehörnten Mauerbiene

  (Lernen Sie live die fazinierende Lebensweise der Art kennen!)

- Blütennektarrausch - Beobachtung von Insekten im Naturerlebnisgarten

  (Holz-, Woll-, Natterkopfmauerbiene, Maskenbienen, Tagfalter & Co)

- Wildbienen(schutz) im Garten? - Ja, aber richtig!

  (Pollen-/Nektarpflanzen, Biotopstrukturen und Nisthilfen)

Hier diese Insekten-Veranstaltungen im Detail:

 

Hauhechelbläuling (Polyommatus icarus), oben das Männchen, unten das Weibchen

Gold-Rosenkäfer (Cetonia aurata) auf Sonnenauge (Heliopsis scabra)

Lichterzauber der Natur: Glühwürmchen-Nachtspaziergang

 

Wer noch keine "Glühwürmchen" (Leuchtkäfer) erlebt hat, wird begeistert sein: Mitunter Hunderte von hellen Lichtern bewegen sich langsam, aber zielstrebig durch die Luft, während andere ruhig auf einer Stelle verharren. Gemeinsam tauchen wir bei einem gemütlichen Spaziergang (nur 2,5 km Wegstrecke) zunächst in diese gleichermaßen beruhigende wie romantisch-erquickende Atmosphäre ein. Dann erfahren Sie, was es mit den "Lichtern" alles so auf sich hat. Sie werden - wie die bisherigen Teilnehmer auch - sowohl von den fantastischen Eindrücken wie auch der bemerkenswerten Lebensweise der Glühwürmchen (Kleines Glühwürmchen, Lamprohiza splendidula) begeistert sein. Glühwürmchen zählen aus gutem Grund zu den faszinierendsten Insekten überhaut!

Der Mond wird unseren Weg genügend ausleuchten, so dass wir ohne künstliche Lichtquelle Teil der Natur sein dürfen. Wegstrecke nur ca. 2,5 km. Gutes Schuhwerk und - für alle Fälle - Taschenlampe mitbringen.

Termin:                  Da das Erscheinen der Glühwürmchen in höchstem Maße witterungsabhängig ist,

                               muss diese Nachtexkursionen spontan festgelegt werden!

Anmeldung:           Bekunden Sie mir einfach ausnahmsweise unverbindlich (!) Ihr Interesse und geben Ihre

                              Telefon-Nr. mit an. Ich rufe Sie dann an, sowie die Tiere fliegen,

und nenne Ihnen Treffpunkt (in Karlsruhe) und Termin, der voraussichtlich im Juni an einem Abend ab 21.45 Uhr bis kurz nach Mitternacht stattfinden wird. Nur wenn Sie dann Zeit haben, nehmen Sie teil und zahlen vor Ort die Teilnahmegebühr.

Teilnehmerzahl:    max. 15 Personen

Kurs-Gebühr:         20 € (wird erst beim Termin fällig; bitte passend in bar mitbringen)

 

Der Lichterzauber findet nachts statt! Mond (und Glühwürmchen ;-) reichen als Lichtquelle aus!

Unterseite des Kleinen Glühwürmchens (Männchen): Deutlich sind am Hinterleib die "Leuchtfenster" zu erkennen

Larve des Großen Leuchtkäfers (Lampyris noctiluca)

Fliegendes Juwel

Blauflügelige Ödlandschrecke und floristische Schätze erleben

 

Nach einem schönen Blick auf den Kleinen Bodensee marschieren wir vom Treffpunkt aus in ca. 15 Minuten zum "Rio-Stinko" beim Naturschutzgebiet "Altrhein Kleiner Bodensee", wo wir gemeinsam mit Pflanzenfreunden ins Blütenmeer besonnter, trockenwarmer Dämme eintauchen.

Neben verschiedenen Pflanzen lernen Sie die unter Schutz stehende Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens) kennen, die auf trockenen, schwach bewachsenen Flächen lebtIhre - je nach Gebiet - an den Untergrund angepasste Färbung entsteht durch entsprechende Pigmentierung bei der Jugendentwicklung. Die in sitzendem Zustand so hervorragend getarnte Ödlandschrecke überrascht und begeistert beim Auffliegen mit blau leuchtenden Flügeln! Mit etwas Glück können wir auch das Balzverhalten und die Paarung der Art beobachten.

Zudem begegnen wir sicherlich auch Bläulingen, Ochsenaugen, dem Kleinen Heufalter (Tagfalterarten), Zauneidechsen und anderen Tieren.

Natürlich erfahren Sie außerdem auch, was es mit dem "Rio-Stinko" auf sich hat und inwiefern er sich auf das Naturschutzgebiet auswirkt.

Wegstrecke ca. 5 km.

Termin:                  So., 08.07.2012, 15.30 Uhr (Dauer ca. 2-2,5 Stunden), Wegstrecke ca. 5 km

Treffpunkt:              Neureut, Parkplatz Naturschutzgebiet "Altrhein Kleiner Bodensee"

                               (in Verlängerung des Unteren Dammwegs)

Teilnehmerzahl:     max. 10 Personen

Gebühr:                  20

Anmeldung:            erforderlich!

Sitzend gut getarnt und unspektakulär, fliegend ein blauer Juwel: Blauflügelige Ödlandschrecke

Kleiner Feuerfalter (Lycaena phlaeas) auf Einjährigem Berufskraut (Erigeron annuus)

Sprossendes Nelkenköpfchen (Petrorhagia prolifera)

Zu Besuch bei der Gehörnten Mauerbiene

Lernen Sie live die faszinierende Lebensweise der Art kennen

 

Gemeinsam verfolgen wir das Treiben der solitär lebenden, hübschen Art (Osmia cornuta) an einer Wildbienenstation. Wir beobachten, wie die Weibchen Larvenproviant für den Nachwuchs und Baumaterial für den Brutzellenbau und Nestverschluss zum Nest transportieren und welche Pflanzen als Pollen-/Nektarpflanzen dienen.

Während der Beobachtungen erfahren Sie Interessantes zur faszinierenden Lebensweise, z.B. dass die "alleinstehenden Mütter" bestens für ihren Nachwuchs sorgen, obwohl sie ihn nicht kennen(lernen).

Außerdem erhalten Sie Tipps zur Förderung der nützlichen Tiere am Haus und im Garten.

Termin:                   Mitte März bis Mitte April (muss spontan nach Flugzeit festgelegt werden!),

                               15 Uhr (Dauer ca. 1,5 h)

Treffpunkt:              Eingangstor Kleingartenanlage "Grillsches Grundstück" (Hirtenweg 5, in wenigen

                               Minuten zu Fuß erreichbar vom Strabahalt "Hirtenweg/Technologiepark"

                               der Straba-Linien 4, S2); ich erkläre Ihnen gerne den Weg - rufen Sie mich einfach an!

Teilnehmerzahl:     max. 8 Personen

Gebühr:                  18 €, wird erst beim Termin fällig (sofern Sie diesen wahrnehmen können)

Anmeldung:            Bitte bekunden Sie mir Ihr Interesse und geben Sie dabei unbedingt Ihre Tel-Nr.

                               mit an! Sowie die Bienen schwärmen, rufe ich Sie an. Sie nehmen nur teil,

                               wenn Sie dann Zeit haben.

Paar der Gehörnten Mauerbiene (Osmia cornuta)

Traubenhyazinthenflur - Erste Mauerbienennahrung, v.a. für die zuerst schlüpfenden Männchen

Blütennektarrausch - Beobachtung von Insekten im Naturerlebnisgarten

Wildbienen, Tagfalter & Co

 

Im herrlichen Blütenmeer des Naturerlebnisgartens tummeln sich im Sommer unzählige Arten von Wildbienen. Die kleinsten Arten messen knapp 2 Millimeter, die größten 2,5 Zentimeter. Überall schwirrt und summt es - ein fantastisches Erlebnis!

Kein Wunder - zusammen mit Gartenstauden blühen zahlreiche heimische Blumen und Stauden. Bei der Anlage des Gartens wurde bei der Zusammenstellung der Pflanzenkomposition darauf geachtet, dass hervorragende Wildbienenpollen- und -nektarpflanzen einen Großteil der Pflanzung darstellen.

Wir beobachten die Schwarze Holzbiene an Muskatellersalbei, die Garten-Wollbiene an Gamander, die Glänzende Natterkopf-Mauerbiene an Natterkopf, Maskenbienen an Zwergalant und manche(s) mehr. Zu den angetroffenen Arten erfahren Sie Interessantes über deren Lebensweise. Einzelne Verhaltensweisen lassen sich beim Beobachten bestens studieren. Mit etwas Glück  treffen wir auch auf Bienenwolf und Goldwespe, zwei wunderschön anzusehende natürliche Gegenspieler der Wildbienen. 

Sie werden von Bienen und Pflanzen begeistert sein - Naturgenuss und -erlebnis! Sicherlich werden Sie auch den ein oder anderen Tipp zur Ansiedlung von Wildbienen bei sich am Haus oder im Garten ausprobieren wollen!

Termin:                  So., 03.07.11, 14 Uhr (bei Kälte, Wind oder Regen muss der Termin verschoben werden,

                               in diesem Fall rufe ich Sie an); Dauer ca. 1,5-2 Stunden

Treffpunkt:             Eingangstor Kleingartenanlage "Grillsches Grundstück" (Hirtenweg 5, in wenigen Minuten

                              zu Fuß erreichbar vom Strabahalt "Hirtenweg/Technologiepark" mit Strabalinien 4 und S2);                               ich erkläre Ihnen gerne den Weg - rufen Sie mich einfach an!

Teilnehmerzahl:    max. 6 Personen

Kurs-Gebühr:         19 €

Anmeldung:           erforderlich! Bitte geben Sie unbedingt Ihre Tel.-Nr. mit an!

Hinweise:              - Bitte denken Sie an Sonnenschutz(mittel)!

                             - Die hier fliegenden Arten sind friedlich und greifen von sich aus niemals an!

                               Stechen können grundsätzlich jedoch alle weiblichen Tiere der größeren Arten

                               bei Lebensbedrohung, also, sofern versehentlich auf sie getreten oder gefasst wird.

                               Personen mit Bienenallergie bitte ich vorsichtshalber, aufgrund der Massen von Wildbienen

                               und unserem engen Kontakt mit Ihnen von dieser Veranstaltung Abstand zu nehmen!

Männliche Steinhummel (Bombus lapidarius) auf Kopflauch (Allium sphaerocephalon)

Große Wollbiene (Anthidium manicatum)

Männchen der zu den Grabwespen zählenden Heuschreckensandwespe (Sphex funerarius = rufocinctus) auf Kopflauch (Allium sphaerocephalon)

Blaue Holzbiene (Xylocopa violacea) an Muskatellersalbei (Salvia sclarea)

Wildbienen(schutz) im Garten? Ja, aber richtig!

Förderung von Wildbienen: Pollen-/Nektarpflanzen, Biotopstrukturen und Nisthilfen

 

Wildbienen sind nicht nur faszinierende, sondern im Garten äußerst nützliche Tiere. So bestäuben zahlreiche Arten beispielsweise unsere Kulturpflanzen in kalten Schlechtwetter-Perioden, bei denen keine Honigbienen mehr unterwegs sind.

In unserem Naturerlebnis-Schaugarten zeige ich die verschiedenen Möglichkeiten der Förderung von Wildbienen auf:

Am wichtigsten sind die Gewährleistung eines guten Pollen-/Nektarangebotes sowie das Anbieten geeigneter Nistgelegenheiten. Etliche Arten siedeln in Biotopelementen wie Trockenmauern oder schütter bewachsenen, sandigen Flächen. Viele lassen sich auch durch Nisthilfen ansiedeln. An einer Wildbienenstation lässt sich anhand verschiedener bewohnter Nisthilfen leicht aufzeigen, welche Maßnahmen am einfachsten durchzuführen und am besten von den Tieren angenommen werden.

Leider werden beim Bau von Nisthilfen oft gravierende Fehler gemacht, die dann unweigerlich zum Misserfolg führen.  Da ich alle "typischen Fehler" aufzeige und erläutere, können Sie diese Fehler von vornherein vermeiden!

Neben der Vorstellung von Nisthilfen und Biotopelementen für die verschiedenen Wildbienengruppen stelle ich Ihnen im Schaugarten auch die besten Wildbienen-Pollen-/Nektarpflanzen vor.

Die Teilnehmer erhalten im Kurs auch Unterlagen mit allen wichtigen Informationen zu Nisthilfen und Pollen-/Nektarpflanzen.

Termin:                   So., 09.09.12, 10 Uhr (Dauer ca. 1,5-2 Stunden)

Treffpunkt:              Eingangstor Kleingartenanlage "Grillsches Grundstück" (Hirtenweg 5), in wenigen

Minuten zu Fuß erreichbar von der Haltestelle "Hirtenweg/Technologiepark" (wird von den Straba-Linien 4 und S2 angefahren); ich erkläre Ihnen gern den Weg: rufen Sie mich einfach an!

Teilnehmerzahl:     max. 6 Personen, Anmeldung erforderlich! Unbedingt Tel.-Nr. mit angeben!

Gebühr:                  19 €

Anmeldung:           erforderlich

 

 

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Besonders beliebt sind bei den Wildbienen heimische Stauden wie der Natternkopf (blau, s.o.) oder dieser Blutstorchschnabel, wo sie reichlich Nahrung finden.

Nisthilfen alleine bringen nichts: Ohne reichlich Nektar- /Pollenangebot keine Wildbienen!

Die Blaue Holzbiene hingegen nagt sich ihre Brutkammern selbst und benötigt dazu morsches Holz (z.B. abgängiger Obstbäume).

Wiederum andere Arten bauen ihre Nester in schütter bewachsenen Boden. Diese selbstgegrabene unterirdische Wohnung ist ebenfalls bereits belegt!

Wer Wildbienen fördert, kann auch die fantastischen "Gegenspieler" beobachten. Hier  legt eine Schlupfwespe mit Hilfe des Legebohrers ihre Eier in den "Wirt".