Spurenkunde         

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In der Natur trifft man nicht alle tierischen Bewohner an! Dämmerungs- und nachtaktive Tiere schlafen tagsüber, andere sind z.B. gerade ausgeflogen oder verstecken sich aufgrund ihrer natürlichen Scheu & Fluchtdistanz. Alle haben aber eines gemeinsam: Sie verraten sich durch ihre Spuren! Man trifft auf Wohnbauten, frische Trittspuren im Erdreich des Waldweges, Fraßspuren, Bohrlöcher in und Sägespähne oder Bohrmehl unter Gehölzen, kunstvoll gewebte Netze oder Gespinste und vieles mehr.

Mit mir erlernen Sie, in der Natur die meist übersehenen Spuren wie Wohnbauten, Fährten, Gewölle, Rupfungen, Fraßspuren, Futterreste oder Losungen zu deuten. Eine gleichermaßen spannende wie faszinierende Sache! Lassen Sie sich begeistern!

Sie hätten Freude daran, in Zukunft auf Ihren eigenen Spaziergängen viele Spuren selbst ansprechen zu können und Ihre Beobachtungsgabe zu schulen?

Dann besuchen Sie die unten aufgeführten Veranstaltungen zur Spurenkunde:

- Dachs & Co: Wildtieren auf der Spur!  (naturkundliche Wanderung, 5 km)

- Faszination "Spurenlesen im Schnee!" (Spaziergang)

- Einführung in die Spurenkunde (Seminar)

 

Übrigens: Selbstverständlich trifft man überall in der Natur Spuren an! Daher erläutere ich interessante Spuren grundsätzlich auch bei allen anderen Exkursionen (also auch z.B. bei Exkursionen zu "Pflanzen", "Vögel", "Gärten" usw.), auch wenn die Spuren  dann nicht im alleinigen Mittelpunkt stehen.

Hier die Termine zur Spurenkunde im Detail:

Steinmarderspuren im Schnee

Rupfung einer Ringeltaube durch Habicht

Fährte eines Rehs: Beim langsamen Gang tritt der Hinterfuß in den Abdruck des Vorderfußes

 

Dachs & Co: Wildtieren auf der Spur!

Naturkundliche Wanderung bei Berghausen

Unsere Wanderung führt uns rund um den Hopfenberg durch ein besonders reizvolles Gebiet mit vielfältiger Biotopausstattung und schönen Ausblicken.

Während sich einige Wildtiere unmittelbar beobachten lassen, verraten viele andere (z.B. dämmerungsaktive Tiere) ihre Anwesenheit nur durch Fraßspuren, eindrucksvolle Wildwechsel oder Behausungen unterschiedlichster Art. Diese entdecken wir bei unserer Wanderung durch Hohlwege, Streuobstwiesen, Wälder und Äcker.

Wenn Sie gewaltige Dachsburgen bestaunen, die "Haustür" der faszinierenden Holzbiene entdecken oder eine Spechtschmiede besuchen möchten, wird Ihnen diese Wanderung gefallen!

Termin:                 Sa., 17.11.12, 10 Uhr (Dauer ca. 2,5 Stunden)

Treffpunkt:            Berghausen, Ende der Erlenstraße (Ortsrand)

Teilnehmerzahl:   max. 13 Personen

Gebühr:                19 €

Anmeldung:         erforderlich

Hinweis:               - Die Teilnehmer sollten problemlos 5 km laufen können.

- Sofern vorhanden bitte ein Fernglas mitbringen.

 

Zu den zahlreichen Ein-/Ausgängen der riesigen Dachsburganlage ...

... führen die Wege der Bewohner (Dachswechsel)

 

Spaziergang

Faszination "Spurenlesen im Schnee!"

Spurenlesen ist faszinierend! Bei einem Spaziergang werden wir gemeinsam herausfinden, wer hier während unserer Abwesenheit unterwegs war.

Sie lernen, Spuren und Fährten von voraussichtlich Fuchs, Eichhörchen, Kaninchen, Steinmarder und Hauskatze, Vögeln (z.B. Saatkrähe, Amsel, ...) und Mäusen,  zu erkennen und voneinander zu unterscheiden.

Ggf. bietet sich darüber hinaus sogar die Gelegenheit, Kot- oder Fraßspuren (z.B. Rupfungen von Greifvögeln) zu deuten.

Sie werden erstaunt sein, wieviel Spaß das "Lesen" von Spuren und Fährten macht und wie viel eine Landschaft beim näheren Hinsehen "verrät", wenn man Spuren nur richtig zu deuten weiß!

Termin:                  Muss spontan (nach Schneefall) festgelegt werden. Sowie sich genügend Interessenten gemeldet haben (bitte geben Sie unbedingt Ihre Tel.-Nr. an!), melde ich mich dann bei Ihnen und teile Ihnen den Termin mit. Wenn Sie dann Zeit haben, können Sie teilnehmen.

Teilnehmer:           max. 10 Personen

Treffpunkt:             Straßenbahnhaltestelle "Hirtenweg/Technologiepark" der Straßenbahnlinien 4 und S2

Gebühr:                 20 € (wird erst beim Termin fällig; bitte passend in bar mitbringen)

Anmeldung:          erforderlich (siehe oben)

 

Hier war z.B. das Eichhörnchen unterwegs, ...

..., hier ist ein Fuchs geflüchtet.

 

Seminar

Einführung in die Spurenkunde

Weit häufiger als den Tieren selbst begegnen wir ihren Spuren und Zeichen, etwa Trittsiegeln, Fährten, Fraß- und Kotspuren, Gewöllen (Speiballen) oder Wohnbauten.

U.a. anhand verschiedener Materialien (Tierspuren, die sich mitbringen lassen) führe ich Sie in die Spurenkunde ein.

Von Eichhörnchen oder Mäusen geknackte Nüsse, von Buntspecht oder Fichtenkreuzschnabel bearbeitete Fichtenzapfen, Gewölle, Federn, Schädel, Losungen oder Larvenhäute:

Wo Sie all diese vorfinden und wie all dies zu deuten ist, lernen Sie bei diesem Termin. Schon bei Ihren nächsten Spaziergängen werden Sie sicher viel mehr als bisher entdecken und das Gefundene auch deuten können.

Bei der Veranstaltung lege ich auch empfehlenswerte Literatur zum Thema aus. So können Sie leicht feststellen, welches Buch Sie sich ggf. selbst zulegen möchten.

Termin:                  sowie sich genügend Interessenten gemeldet haben

Teilnehmerzahl:    max. 10 Personen

Anmeldung:          Bitte teilen Sie mir unverbindlich Ihr Interesse mit! Sowie sich mehrere Personen melden, versuche ich einen Termin zu organisieren, den alle wahrnehmen können.

Treffpunkt:          Umweltzentrum Karlsruhe, Kronenstraße 9 (wenige Schritte zu Fuß von der Straßenbahnhaltestelle "Kronenplatz" in Richtung Schloss)

Kurs-Gebühr:         18 € (bitte erst bar vor Ort zahlen, wenn der Termin zustande kommt)

 

 

 

 

 

Herrlich metallisch schimmerndes Regenbogenfarbenspiel: Schwanzfederspitze der ElsterDie Handschwingen-Federn des Buntspechts haben große, weiße Flecke auf ihren AußenfahnenAn den verklebten, büschelweise ausgerupften Federn mit durchgebissenen Federschäften erkennt man, dass die Elster von einem Säugetier (und nicht von einem Greifvogel) erbeutet wurde

Vom Buntspecht bearbeitete Fichten-ZapfenHier hat die Blattschneiderbiene in meinem Garten Nistmaterial aus den Blättern meiner Rosen "herausgeschnitten".Jedes Tier hinterlässt für die Art typische Losungen (Kot). Auch so sieht man, wer hier jeweils unterwegs war ... Daran, wie eine Rupfung aussieht kann man erkennen, welcher Greifvogel am Werk war!Kot (Geschmeiß) der SchleiereuleDaran, wie Nüsse geöffnet (hier: geknackt) wurden, kann man bestimmen, wem dei Nüsse gut gemundet haben ;-)

Aus diesen Eiern sind Singdrosseln geschlüpft Turmfalken-Gewölle (Speiballen aus unverdaulichen Nahrungsresten) - je nach Beute mit Mäusefell, Knochenteilen, Federn, Chitin, ..."Hinterlassenschaft" eines Graureihers :-)

... bleiben die Larvenhäute (Exuvien) zurück, von denen sich oft zahlreiche finden lassen.Zaunkönignest in Grabkreuz

 

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An Gewässern schlüpfen Libellen verschiedener Arten. Vor allem an Wasserpflanzen ...

Der Haselblattroller (ein Käfer :-) legt 1-4 Eier in jeder selbst gefertigten Blattrolle ab.

Spuren der Larven des Held- oder Großen Eichenbocks an Eichenstamm

Vom Eichhörnchen bearbeitete Kiefern-Zapfen

Eichelhäher-Flügel-Detail

Schmiede des Buntspechts in einem Obstbaumstamm