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Ich bin Jahrgang 1966 und der Natur sowie dem Naturschutz von Kindesbeinen an eng verbunden. Schon immer habe ich Freude daran, mich für die Natur zu engagieren. Hier zunächst:

 

Berufliche Stationen

 

    - Studium der Landespflege an der FH Nürtingen; Abschluss Dipl.-Ing. (FH)

   (Studienschwerpunkte Naturschutz, Grün- und Landschaftsplanung)

    - Erstellung von Gutachten für die Naturschutzverwaltung 

   (floristische & faunistische Erhebungen, Pflegekonzepte für Schutzgebiete)

    - Angestellte auf verschiedenen Ebenen der Naturschutzverwaltung in Baden-Württemberg

   (Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege Karlsruhe; Landesanstalt für Umweltschutz

   Baden-Württemberg (LfU), Fachdienst Naturschutz)

    - Angestellte in einem Ingenieurbüro für Landschaftsplanung

    - Gartenberatung, Gartenplanung, Gartenseminare

    - Geschäftsführerin eines gemeinnützigen Umweltvereins

    - pädagogische Fachkraft an Karlsruher Schulen (Unterrichtung von Umwelt-Unterrichtseinheiten)

    - Lehrtätigkeit / Exkursionsleitung / Umweltbildung an/für diversen Institutionen (VHS,

      Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe, Bezirksverband der Gartenfreunde Karlsruhe e.V., ...)

    - Gründung und Leitung der Umweltbildungseinrichtung NATURgemeinsamERLEBEN, Karlsruhe, mit

      umfangreichem, jährlichen naturkundlichem Veranstaltungsprogramm; Schwerpunkt Ornithologie

    - Fachjournalistin für zahlreiche Institutionen/Zeitschriften

 

 

Schon als Kind habe ich mir nicht nur eine hervorragende Artenkenntnis angeeignet, sondern mich für bedrohte Tierarten eingesetzt und in diesem Zusammenhang z.B. Biotop-Pflegemaßnahmen organisiert & durchgeführt und beim ein oder anderen Bürgermeister vorgesprochen. Als engagierte Naturschützerin bin ich schon seit meiner Kindheit Mitglied in mehreren Umweltvereinen (z.B. im NABU e.V.).

Als Jugendliche habe ich zum Schutz wandernder Amphibienarten jahrelang unzählige Nächte an einer der bedeutendsten Amphibienwanderstrecken Baden-Württembergs an der Bundesstraße 3 bei Karlsruhe (zwischen Grötzingen und Weingarten) verbracht. Schon damals war ich in der Umweltbildung aktiv, habe z.B. diverse Amphibienschutztagungen durch meine Vorträge bereichert und z.B. 1991 die MAmS-Kommission (Arbeitskreis des Umweltministeriums Bad.-Württ.) durch die Beobachtungsanlage "Amphibien und Straßenentwässerung" geführt. In Schulen habe ich bereits als Schülerin  Projekttage (z.B. 1984 zum Thema "Waldsterben") durchgeführt, 1986 den NABU (damals noch DBV)-Bundesjugendkongress im Otto-Hahn-Gymnasium mitorganisiert und auch einmal die Sommerferien im Umwelt-Workcamp verbracht (z.B. 1985 zur Pflege des FND "Steinbruch Schollenacker", einem stillgelegten Steinbruch, der sich in der Nähe des Zündhütles befindet).

Schon immer habe ich mich auch vor Ort bei Biotoppflegemaßnahmen engagiert - z.B. bei der Pflege von Halbtrockenrasen, dem Abstechen von Eisvogelbrutwänden oder dem Pflegen und Anlegen von Amphibienlaichgewässern.

Vögel begeistern mich schon seit meiner Jugend: Bereits als Jugendliche legte ich mir ein Spektiv zur Vogelbeobachtung zu und war u.a. in bedeutenden Vogelschutzgebieten wie der Wagbachniederung unterwegs. In den eigenen Gärten fördere ich die dort vorkommenden Arten wie z.B. den Gartenrotschwanz.

Heute gebe ich mein Wissen, meine Liebe und die Begeisterung für die Natur mit Freude an andere Menschen weiter. Meine Fähigkeiten in der Umweltbildung sind nicht etwa in einem kurzen Lehrgang o.ä. erworben. Nein:

 

Meine Fähigkeiten resultieren aus jahrzehntelangem Arbeiten in und mit der Materie:

- Studium zur Landschaftsarchitektin (Schwerpunkte Naturschutz und Landschaftsplanung)

- mehrjährige Berufspraxis in Naturschutzverwaltung

- jahrzehntelange Naturschutzpraxis

- jahrzehntelange Praxis als Ornithologin

- mehrjährige Berufspraxis in Ingenieubüro für Landschaftsplanung

- mehrjährige Berufspraxis in Kartierung, Beurteilung und Entwicklung von Lebensräumen wie   geplanten Schutzgebieten

- jahrzehntelanger Aneignung von Artkenntnissen usw. (auch außerhalb von Studium und Beruf!)

- jahrzehntelange umweltpädagogische Arbeit bei diversen Institutionen wie VHS Karlsruhe,

  Staatlichem Museum für Naturkunde Karlsruhe, Vereinen sowie im Rahmen meines eigenen

  Veranstaltungsprogramms

- und einiges mehr (siehe oben/Berufliche Stationen)

 

Durch meine Naturkundlichen Veranstaltungen vermittle ich nicht nur Naturerlebnis und entsprechende Kenntnisse, sondern werbe gleichzeitig für die Belange des Naturschutzes. Zwei der Themenschwerpunkte sind "Vögel" und "Lebendige Gärten":

 

Naturfreunde lernen die Vogelwelt in wunderschönen Landschaften in und rund um Karlsruhe kennen: Vogelgesänge, Flugsilhouetten, Lebensräume & Lebensweise der Vögel und vieles mehr.

 

Gartenfreunde kommen ebenso auf Ihre Kosten: Führungen durch meine beiden Schaugärten haben bereits viele Menschen derart für den naturnahen Garten begeistert, dass auch ihre Gärten mittlerweile voller Leben sind. Mir macht es Freude, Menschen "am Objekt", also vor Ort  davon zu überzeugen, dass ein naturnaher Garten keine "verunkrautete Wildnis" sein muss.

 

Übrigens: Als "Umweltfreundin" lebe ich auch entsprechend: Ich beziehe umweltfreundlichen Strom, betreibe - sofern ich einmal ein Auto benötige - carsharing, spare Energie (lebe z.B. in einer wärmegedämmten Wohnung) und bin dafür ein Beispiel, dass eine umweltfreundliche Lebensweise keine Einschränkungen sondern vielmehr Annehmlichkeiten mit sich bringt.

 

     Warum naturkundliche Veranstaltungen?

Es bereitet mir große Freude, meine Begeisterung für die Natur, meine Kenntnisse, Naturverständnis und Belange des Naturschutzes an Sie weiterzugeben. Da die Funken meiner Naturbegeisterung schnell auf die Teilnehmer überspringen, erreiche ich über Sie als Multiplikatoren im Schneeballsystem letztendlich immer mehr Menschen. Ob sich etwa eine 90jährige für die Beobachtung "ihrer" Wildbienen an einem Hartholznistblock begeistert, der im Nu besiedelt wurde, Kinder das bei der Veranstaltung Erlebte und Erlernte mit Begeisterung Ihren Eltern vermitteln oder auch Sie sich als Gast in der Natur entsprechend respektvoll verhalten - es macht mich glücklich!

 

 

 

 

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Bei den Wasservogelbeobachtungen im Winter; Foto: Suz Richter

In der Freizeit fotografiere ich gern im eigenen Schaugarten

Beim Vogelstimmen-Grundkurs im Hörsaal des Naturkundemuseums; Foto: Simone Belgardt

Bei den die Schwarzwaldlandschaft pflegenden Burenziegen